Kostenlose Girokonten
Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass man erkennt, in welchen Bereichen Einsparmöglichkeiten für die Haushaltskasse sind. Eine dieser Möglichkeiten kann man zum Beispiel durch die richtige Wahl der Bank erfolgen. Es gibt sehr viele Anbieter, die kostenlose Girokonten in ihrem Programm haben. Bei der Frage, welche Bank die richtige ist, sollten einige Punkte beachtet werden. Das ist zum Beispiel der Wunsch nach einer Beratung in einer Filiale, die Möglichkeit des Onlinebanking und ganz wichtig: Wird die Höhe eines monatlichen Mindestgeldeingangs vorgeschrieben? Nachfolgend werden verschieden Banken im Direktvergleich vorgestellt.
Der Anbieter comdirect wurde von der Stiftung Warentest mit der Note 1,7 bewertet. Die Bank fordert keinen Mindestgeldeingang auf das Girokonto. Der Nachteil ist, dass keine Filialen vor Ort sind und so auch kein direkter Kontakt zu den Mitarbeitern möglich ist. Das kann dann aber per e-mail oder Telefon erfolgen.
Die Norisbank wurde auch von der Stiftung Warentest empfohlen. Auch hier wird kein monatlicher Mindestgeldeingang erwartet und in großen Städten gibt es sogar Filialen. Der direkte Kontakt ist hier also möglich.
Die Bank „ING DiBa“ gibt bei Abschluss des Vertrages eine Gutschrift über 50,-€. Sie wurde von der Stiftung Warentest mit gut bewertet und verlangt keinen Mindestgeldeingang. Dieser Anbieter wurde von Stiftung Warentest mit gut bewertet und gibt bei Eröffnung eines Kontos ein Startguthaben von 50,-€.
Das „Top Giro Konto“ von der Wüstenrot Bank hat keinen Mindestgeldeingang, um kostenfrei zu sein. Beachtenswert ist auch, dass diese Bank das Guthaben auf dem Girokonto mit 0,33 % Zinsen vergütet.
Als letzte Bank in dieser Reihe sei die Postbank erwähnt. Bei dem Girokonto der Postbank wird ein Mindestgeldeingang von 1.200,-€ monatlich verlangt. Wenn dieser Geldeingang nicht verzeichnet werden kann, dann kostet das Konto 5,-€. Die Postbank hat in vielen kleinen Gemeinden ihre Filialen geschlossen. Sie verfügt aber über ein gut ausgebautes Onlinebanking und Anfragen zu Lastschriften oder sonstige Kontoaktivitäten werden relativ schnell per mail beantwortet.
Allgemein kann man also sagen, dass ein kostenloses Girokonto oft mit Bedingungen verknüpft ist. Es ist demnach wichtig, dass im Vorfeld geprüft wird:
Welcher Mindestgeldeingang pro Monat wird verlangt? Und ist das Konto vielleicht nur kostenlos, wenn eine bestimmte Anzahl von Buchungen nicht überschritten wird?
Ist einem der Ansprechpartner vor Ort wichtig oder reicht das computergestützte Verwalten des Kontos mit Beratungen per Mail oder per Telefon aus? Wenn Onlinebanking bevorzugt wird, wie teuer sind die sogenannten Tanlisten, die man bei Überweisungen braucht? Welchen Sicherheitsstandard hat diese Bank für das Onlinebanking?
Welche Kreditkarten möchte man haben und wie hoch sind die jährlichen Kosten bei den jeweiligen Banken?
Wie teuer ist ein Dispositionskredit? Wird hier vielleicht das aufgeschlagen, was bei der Kontoführung gespart wird? Dieser Aspekt ist wichtig, da jeder in die Verlegenheit kommen kann, kurzfristig das Konto überziehen zu müssen.
Gibt es für ein Guthaben auf dem Girokonto Zinsgutschriften. Und, wenn ja, wie hoch ist der Zinssatz?
Kann das Girokonto mit einem Tagesgeldkonto oder einer Sparkarte gekoppelt werden, und sind dann die Konditionen günstiger für die zusätzlichen Konten?
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Informationen, die man vor Unterschrift des Vertrages sammelt, bares Geld sparen können. Wichtig ist auch hier, wie bei allen anderen Verträgen, dass das „Kleingedruckte“ ausführlich gelesen wird.