Es kommt Bewegung in den Streit um Geldautomatengebühren – max. 5 € geplant
Der Streit um Automatengebühren zieht sich nun schon seit einigen Monaten. Hintergrund waren Rechtsstreite zwischen Sparkassenverbänden und einigen Direktbanken. Zwischenzeitlich wurden sogar Karten von Direktbank-Kunden an den Automaten einiger Sparkassen gesperrt.
Die Sparkassen stellen mit fast 25.000 Geldautomaten in Deutschland das grösste Automatennetz zur Verfügung.
Nachdem sich sogar das Kartellamt einschaltete, um die Rechtmäßigkeit der teilweise sehr hohen Gebühren zu prüfen, ist nun endlich Bewegung in die Sache gekommen. Derzeit werden noch bis zu 10 Euro für eine Bargeldabhebung an einem Fremdautomaten verlangt. Laut einigen Zeitungsberichten soll es nun zu einer Einigung zwischen Banken und Sparkassen gekommen sein. Demnach können Banken für den Zeitraum von mindestens eineinhalb Jahren nicht mehr als 5 Euro pro Verfügung verlangen.
Freude kommt durch diese Einigung dennoch kaum auf. Verbraucherschützer kritisieren die hohen Gebühren, weil für die Banken angeblich nur ein Verwaltungsaufwand in Höhe von etwa 60 Cent anfällt.
Verbraucher sollten nach wie vor darauf achten, an welchen Automaten sie Bargeld abheben. Nach den Sparkassen bietet die CashGroup (Deutsche Bank, Postbank, Dresdner Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank) das zweitgrößte Automatennetz in Deutschland an.